OPEN-AIR-KINO auf dem KALKBERG
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Am Samstag, 13. Juni zeigen wir: SMOG BRD 1973 Regie: Wolfgang Petersen 85 Min. FSK 6 In Form einer fiktiven Reportage wird der Ernstfall einer Smog-Katastrophe im Ruhrgebiet durchgespielt. Ein Jahr vor Festlegung der ersten SMOG-Grenzwerte in der BRD fragten besorgte Fernsehzuschauer beim WDR an, was sie denn jetzt tun sollten. Der Film spielt in Duisburg, wurde aber zum Teil in Kalk gedreht, wo die Luft genauso schlecht und die Anreise für den WDR kürzer war. Zur Erinnerung: Die Chemische Fabrik Kalk (CFK), aus deren Abfällen der Kalkberg besteht, verbrannte in ihrem Kraftwerk damals Rohbraunkohle, so dass die Luft in Kalk bis in die 1970er Jahre so schwefeldioxidhaltig war, dass Nylonstrumpfhosen sich bei Regen auflösten (betroffene Frauen konnten sich beim CFK-Pförtner melden, der ihnen daraufhin Ersatz aus dem 10er-Pack Nylons anbot, das er stets in der Schublade liegen hatte). Die beschwichtigenden und zugleich herablassenden Manager in SMOG erinnern an einen ehemaligen Kölner Stadtdirektor und seinen Leiter des Rettungsdienstes… Vorfilm: WIR BRAUCHEN DEN KALKBERG Köln 1978 Regie: JUSOS Köln 15 Minuten Bereits im Jahre 1978 kämpften die BuchforsterInnen für die Öffnung der ehemaligen Deponie als öffentliche Grünfläche. Der Film, der damals entstand, ist 2022 wieder aufgetaucht. Beginn: 22h Einlass und Panoramabar: 19h Weniger anzeigen |
