{"id":558,"date":"2012-06-19T23:12:38","date_gmt":"2012-06-19T21:12:38","guid":{"rendered":"http:\/\/kalkberg.kalkpost.de\/?page_id=558"},"modified":"2015-11-13T00:23:34","modified_gmt":"2015-11-12T23:23:34","slug":"die-matrix","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kalkberg.kalkpost.de\/?page_id=558","title":{"rendered":"Die Matrix"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt K\u00f6ln beruft sich zur Begr\u00fcndung des Kalkbergs als einzig m\u00f6glichem Standort auf eine <a href=\"http:\/\/www.stadt-koeln.de\/mediaasset\/content\/pdf37\/kalkberg-gepruefte-standorte.pdf\" target=\"_blank\">\u201eBewertungsmatrix der gepr\u00fcften Standorte\u201c<\/a>. Diese Matrix wurde dem Rat der Stadt K\u00f6ln erstmals im Juli 2005 vorgelegt, mit damals 23 gepr\u00fcften Standorten, sowie in erweiterter Form zuletzt im Dezember 2011, mit 42 gepr\u00fcften Standorten (von den hinzugekommenen 19 Standorten waren 9 auf Vorschlag des Runden Tisch Buchforst in die Matrix aufgenommen worden).<\/p>\n<p><strong>Die Kritik der BI Kalkberg an der Matrix ist zun\u00e4chst grunds\u00e4tzlich:<\/strong><br \/>\n&#8211; die Matrix ist nicht das Ergebnis von sorgf\u00e4ltigen Pr\u00fcfungen, sondern ein f\u00fcr den Kalkberg ma\u00dfgeschneiderter Anzug. Die Indizien daf\u00fcr sind teils offensichtlich, teils subtil (siehe Kriterien der Matrix).<br \/>\n&#8211; Eine Vergleichsmatrix ist als Ann\u00e4herung bestimmt n\u00fctzlich, kann aber kein stadtplanerisches, b\u00fcrgerschaftliches und technisches Abw\u00e4gen ersetzen. Statt sie in diesem Sinne einer Ann\u00e4herung zu nutzen, wurde die Matrix dem Rat der Stadt K\u00f6ln von der Verwaltung stets wie ein amtliches Wahlergebnis und als einzige Handlungsrichtschnur pr\u00e4sentiert. Das ging sogar so weit, dass in den amtlichen Verlautbarungen vom Kalkberg stets als \u201eeinzig m\u00f6glichem Standort\u201c die Rede ist, obwohl die Matrix auch anderen Standorten eine grunds\u00e4tzliche Eignung, lediglich bei geringerer Punktzahl, bescheinigt.<\/p>\n<p><strong>Die Kriterien der Matrix:<\/strong><br \/>\nDie Matrix besteht aus 8 in etwa gleichwertigen Kriterien zur Beurteilung der Eignung von Standorten. Diese lauten:<\/p>\n<ul>\n<li>L\u00e4rm<\/li>\n<li>Zentralit\u00e4t<\/li>\n<li>Distanz zur Feuerwehr<\/li>\n<li>Distanz zu Krankenhaus<\/li>\n<li>Verf\u00fcgbarkeit des Grundst\u00fccks<\/li>\n<li>Flugsicherheit<\/li>\n<li>Einsatztaktik<\/li>\n<li>Realisierung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unter diesen 8 Kriterien ist nur ein einziges Kriterium, das den Interessen der Stadtb\u00fcrgerschaft jenseits von rettungstechnischen und feuerwehrbetriebstechnischen Aspekten sowie Aspekten der Realisierbarkeit Rechnung tr\u00e4gt. Dieses eine Kriterium hei\u00dft L\u00e4rm. Von den anderen 7 Kriterien sind 5, zumindest vordergr\u00fcndig, der Optimierung des Rettungswesens sowie 2 der Realisierbarkeit geschuldet (st\u00e4dtebauliche Erw\u00e4gungen tauchen als Kriterium gar nicht auf). So bleibt f\u00fcr das Kriterium L\u00e4rm, das man instinktiv bei der Anlage eines kleinen Flughafens (denn das wird die Basisstation sein) mit einem bis zwei Dritteln Anteil an der Gesamtabw\u00e4gung einsch\u00e4tzen w\u00fcrde, gerade mal ein Achtel \u00fcbrig. Es stellt sich die Frage, wer diese Matrix diktiert hat und da dr\u00e4ngt sich der Eindruck auf, dass das die Feuerwehr war (die subtile Manipulation, die dadurch stattfindet, ist den Verantwortlichen in ihrer Betriebsblindheit wom\u00f6glich selber nicht aufgefallen).<\/p>\n<p>Sieht man sich au\u00dferdem die im Informationsmaterial zur B\u00fcrgerinformation vom 28.11.2011 zus\u00e4tzlich auftauchenden, zweifelhaften KO-Kriterien f\u00fcr einzelne Standorte an (siehe unten), fragt man sich, wie es sein kann, dass der Kalkberg mit dem Zusatz \u201eAltlast\u201c nicht l\u00e4ngst aus dem Rennen ist. Das Gleiche gilt f\u00fcr das Kriterium \u201eL\u00e4rm\u201c.<br \/>\nDoch zun\u00e4chst zu den Kriterien der Matrix:<\/p>\n<p>&#8211; <strong>L\u00e4rm<\/strong> (Anteil an Wohnbebauung im Umkreis von 300 Metern): Der l\u00e4cherlich kleine Radius von 300 Metern zur Beurteilung der Verl\u00e4rmung eines Standortes ist vollkommen willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt und entspricht genau dem Abstand der n\u00e4chsten Wohnbebauung zum Kalkberg (320 Meter). Ein Schelm, wer b\u00f6ses dabei denkt. Realistisch ist eine Beurteilung dieses Faktors im Umkreis von 1000 Metern. Dies ist auch die Bemessungsgrenze f\u00fcr die von der Stadt vorgesehene Ausstattung sozialer Einrichtungen mit L\u00e4rmschutzfenstern in Folge der Hubschrauberstation. Und in diesem Radius ist der Kalkberg so dicht von Wohnbebauung umstellt, wie kein anderer Standort der Matrix (siehe hierzu auch L\u00e4rm, Link)<br \/>\n&#8211; <strong>Zentralit\u00e4t<\/strong> (Luftlinie zum K\u00f6lner Dom): Das Zentralit\u00e4tsargument ist weitgehend hinf\u00e4llig, da der Bezugsraum f\u00fcr die Hubschrauber nicht das K\u00f6lner Stadtgebiet, sondern die gesamte K\u00f6ln-Bonner Bucht ist. Siehe Hier auch Zentralit\u00e4t (Link)<br \/>\n&#8211; <strong>Distanz zu FW<\/strong> (Zahl der FW im Radius von 1500\/3000 Meter): Die Distanz zur FW ist in ihrer Bedeutung marginal, da die Basisstation ja gerade zu dem Zweck geschaffen wird, die Flugstation selber durchgehend zu besetzen. Da die Basisstation auch nicht der Anlieferung und dem Weitertransport der Kranken dienen soll (von den seltenen Fl\u00fcgen des Krankentransporthubschraubers Christoph Rheinland abgesehen), spielt auch die Erreichbarkeit durch Rettungs- bzw. Krankentransportfahrzeuge kaum eine Rolle. Und f\u00fcr den Feuerschutz gelten Sicherheitsvorschriften, zu denen die besondere N\u00e4he zu einer Feuerwehrstation nicht z\u00e4hlt.<br \/>\n&#8211; <strong>Distanz zu KH<\/strong> (Zahl der Krankenh\u00e4user im Radius von 1500\/3000 Metern) : Die Distanz zu den Krankenh\u00e4usern spielt f\u00fcr die Rettung der Kranken und Verletzten keine Rolle, da diese weiterhin direkt in den Krankenh\u00e4usern abgeliefert werden (siehe Zentralit\u00e4t, Link). Von den Erstversorgungskrankenh\u00e4usern droht lediglich dem Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Stra\u00dfe der Verlust des eigenen Landeplatzes. Zu seiner Andienung w\u00e4ren aber Standorte in Niehl oder auf den Parkdecks der K\u00f6lnmesse geeigneter. F\u00fcr diesen Einzelfall k\u00e4me aber auch ein Rendezvousplatz in der direkten Umgebung des Kinderkrankenhauses (z.B. im Nordpark oder an der Pferderennbahn) in Frage. Dieser k\u00f6nnte, m\u00fcsste aber nicht, zugleich der Rendezvousplatz f\u00fcr die selteneren Verlegungsfl\u00fcge von Christoph Rheinland sein. Als Argument f\u00fcr das Kriterium \u201eDistanz zu KH\u201c verbleibt somit lediglich der k\u00fcrzere R\u00fcckflug zum Kalkberg, nach Abliefern des Patienten im KH. Da dies jedoch nur finanzielle Auswirkungen hat (eine Flugminute kostet 60 Euro), deren Unterschiede im Vergleich der Standorte \u00fcberschaubar bleiben, l\u00e4sst sich damit nicht die massive Ruhest\u00f6rung tausender B\u00fcrger begr\u00fcnden (siehe L\u00e4rm, Link)<br \/>\n&#8211; <strong>Verf\u00fcgbarkeit<\/strong> der notwendigen Grundst\u00fccks (Ja = 2\/Schwierig = 1\/Nein= KO): Nat\u00fcrlich ist die Verf\u00fcgbarkeit eines Grundst\u00fccks grunds\u00e4tzlich ein Argument, denn wenn ich an ein Grundst\u00fcck nicht drankomme, kann ich dort auch keine Hubschrauberstation errichten. Die Frage ist, wie weit ich bereit bin, mich zu bem\u00fchen, an ein Grundst\u00fcck heranzukommen, welchen Preis ich zu zahlen und welche Widerst\u00e4nde zu \u00fcberwinden ich bereit bin. Man kann von einer Stadtverwaltung durchaus erwarten, dass sie, zum Schutz ihrer B\u00fcrger vor dem L\u00e4rm von 10 bis 15 Hubschrauberfl\u00fcgen pro Tag, bereit ist, hier etwas zu leisten. Eine Eintragung dieses Kriteriums in die Matrix d\u00fcrfte deshalb erst nach intensiven Bem\u00fchungen um den Erwerb sinnvoller Grundst\u00fccke bzw. nach Aussch\u00f6pfen aller Befugnisse gegen\u00fcber direkt oder indirekt untergebenen st\u00e4dtischen Stellen und Gesellschaften, erfolgen. Statt dessen ist die Matrix in diesem Punkt lediglich eine Abbildung des Status Quo, also eine reine Widergabe der bestehenden Besitz- und Einflussverh\u00e4ltnisse.<br \/>\n<strong>&#8211; Flugsicherheit<\/strong> (Anforderungen der AV Hubschrauber. Ja = 3\/ wahrscheinlich =2\/ eventuell =1\/ Nein = KO): Hier ist die Eu-Richtlinie f\u00fcr Hubschrauberstationen angesprochen (siehe Auf der Suche nach einem neuen, dauerhaften Standort, EU-Kriterien, Link). Der Kalkberg z\u00e4hlt hier mit seinen 3 Punkten zu den f\u00fcnf am h\u00f6chsten bewerteten Standorten. Die anderen vier mit dieser Punktzahl ausgezeichneten Standorte sind allesamt bereits in Betrieb befindliche Hubschrauberstationen oder Hubschrauberlandepl\u00e4tze, die ihre luftrechtliche Eignungsbest\u00e4tigung l\u00e4ngst erhalten haben. Dass der Kalkberg zu dieser Gruppe z\u00e4hlt, hat er der Tatsache zu verdanken, dass f\u00fcr ihn als einzigen derjenigen 36 Standorte der Matrix, die nicht bereits Hubschrauberstandorte sind, ein Flugtechnisches Eignungsgutachten erstellt wurde. F\u00fcr die meisten der von der BI Kalkberg favorisierten Standorte konnten lediglich 2 Punkte f\u00fcr \u201ewahrscheinlich\u201c vergeben werden konnten, denn sie sind ja noch nicht gutachterlich best\u00e4tigt (auch so manipuliert man Statistiken).<br \/>\nDas entscheidende Kriterium ist hier die Hindernisfreiheit \u00fcber 4,5 Prozent Steigungswinkel in wenigstens 2 Sektoren. Das bedeutet entweder H\u00f6he oder Platz. Kalkberg und Messed\u00e4cher haben die H\u00f6he. Platz in wenigstens 2 Richtungen haben alle anderen der von der BI Kalkberg favorisierten Standorte sowie die Messed\u00e4cher.<br \/>\n<strong>&#8211; Einsatztaktik<\/strong> (Behinderungen. keine =4\/ geringe =3\/ m\u00e4\u00dfige =2\/ schwere =1): Der Kalkberg h\u00e4lt in dieser Kategorie die h\u00f6chste Punktzahl, gemeinsam mit einer ganzen Reihe anderer Standorte, darunter etliche der von der BI Kalkberg favorisierten. Einleuchtend ist die niedrige Punktzahl des jetzigen Standortes am Flughafen, an dem die Hubschrauber wohl gelegentlich bis zu zwei Minuten auf ihre Startgenehmigung warten m\u00fcssen, um startende oder landende Flugzeuge passieren zu lassen. An der vor\u00fcbergehenden Eignung des Flughafens bis zur Findung eines tats\u00e4chlich geeigneten Standorts \u00e4ndert das nichts (siehe \u00dcbergangsl\u00f6sung Flughafen).<br \/>\n<strong>\u2028- Realisierung<\/strong> (Dauer der Errichtung ab erstem Ratsbeschluss vom 5.7.2005): Damit ist die von der EU gesetzte Frist zur Umsetzung der neuen Richtlinien f\u00fcr Basisstationen angesprochen, die 2005, als die erste \u201eMatrix\u201c besprochen wurde, noch 2 Jahre betrug, sowie die Sicherstellung des avisierten Investitionskostenzuschusses der GAG von 1 Mio. Euro. Wie selbstverst\u00e4ndlich ging die Stadt damals davon aus, das Projekt auf dem Kalkberg innerhalb dieses Zeitraums fertig stellen zu k\u00f6nnen. Woher nahm sie diese Gewissheit, die sie f\u00fcr mehr als die H\u00e4lfte der anderen Standorte offenbar ebenso selbstverst\u00e4ndlich ausschloss? Aus den 2 Jahren sind mittlerweile 7 Jahre geworden und bis zur Fertigstellung im Jahr 2014 werden es 9 Jahre sein. Selbst wenn man den zwischenzeitigen Wechsel vom Investoren- zum Eigent\u00fcmermodell am Kalkberg ber\u00fccksichtigt, w\u00e4ren die meisten anderen Standorte, wenn man sie von Anfang an weiter verfolgt h\u00e4tte, schneller oder genauso schnell umzusetzen gewesen. Angesichts der v\u00f6lligen Unt\u00e4tigkeit gegen\u00fcber diesen anderen Standorten in 7 Jahren erscheint auch die nachtr\u00e4gliche sogenannte Pr\u00fcfung von 19 weiteren Standorten zwischen 2005 und 2011 als reine Alibiveranstaltung.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den Kriterien der Matrix werden im Informationsmaterial zur B\u00fcrgerveranstaltung vom 28.11.2011 in Buchheim zu einzelnen Standorten noch folgende Negativ- bzw. KO-Kriterien genannt:<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Landschaftsschutzgebiet<\/strong> (LSG): Der Landschaftsschutz liegt uns allen am Herzen, aber auch hier gilt es, abzuw\u00e4gen: Die Versiegelung einer gerade mal einen Hektar gro\u00dfen Fl\u00e4che w\u00fcrden viele der genannten, ausgedehnten Landschaftsschutzgebiete durchaus vertragen und kleinere Eingriffe dieser Art in Landschaftsschutzgebiete werden ja auch immer wieder vorgenommen. Landschaftsschutzgebiete sind keine Naturschutzgebiete, deren Status einen solchen Eingriff quasi unm\u00f6glich macht. Das Argument Landschaftsschutzgebiet kann mithin kein KO-Kriterium sein, als welches es aber durchg\u00e4ngig verwandt wird. Am Kalkberg hingegen w\u00fcrde durch die Hubschrauberstation tats\u00e4chlich ein bedeutender Landschaftsbestandteil weitgehend, wenn nicht gar vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt oder zumindest unzug\u00e4nglich gemacht werden.<br \/>\n&#8211; <strong>Hochwassergef\u00e4hrdet<\/strong>: Das Argument \u201ehochwassergef\u00e4hrdet\u201c taucht auf dem Essogel\u00e4nde an der Geestem\u00fcnder Stra\u00dfe in Niehl auf. Es handelt sich hier nicht um eine Gef\u00e4hrdung durch direktes Rheinhochwasser, sondern lediglich um eine Gef\u00e4hrdung durch steigendes Grundwasser bei Rheinhochwasser, da das Gel\u00e4nde in einer Senke liegt. Durch eine geringf\u00fcgige Aufsch\u00fcttung des Gel\u00e4ndes w\u00e4re dieser Mangel leicht zu beheben.<br \/>\n<strong>&#8211; Grundst\u00fcck verkauft<\/strong> (Essogel\u00e4nde, 2007): \u201eGrundst\u00fcck verkauft\u201c ist das KO-Kriterium zum Standort Bernhardt-G\u00fcnter-Stra\u00dfe auf dem Esso-Gel\u00e4nde in Niehl. Der Verkauf fand 2007 statt, also zu einem Zeitpunkt, als der Standort l\u00e4ngst in die Liste der zu pr\u00fcfenden Standorte aufgenommen worden war und dort als einer von nur 6 Kandidaten ohne KO-Kriterium in die engere Auswahl geh\u00f6rte. Der Verkauf zu diesem Zeitpunkt zeigt abermals, wie wenig die Stadt K\u00f6ln tats\u00e4chlich jemals bereit war, Alternativen zum Kalkberg zu finden bzw. benannte Alternativen zu realisieren.<br \/>\n&#8211; <strong>Gewerbegebiet<\/strong>: Ist das ein Witz? Das Argument \u201eGewerbegebiet\u201c kann ja wohl kein Negativ- oder KO-Kriterium sein, sondern sollte im Gegenteil f\u00fcr einen Standort als Hubschrauberbasisstation sprechen. In Gewerbegebieten spielt Ruhest\u00f6rung keine Rolle, sie sind zumeist nur niedrig bebaut und verkehrlich hervorragend erschlossen. Die wenigen Meter zur Angleichung an die in manchen F\u00e4llen vorhandene, niedrige Nachbarbebauung lassen sich mit einer gebauten oder aufgesch\u00fctteten Plattform ausgleichen. Es entsteht der Verdacht, dass die Stadt hier am Verkauf der Grundst\u00fccke mehr Interesse hat als am Wohlergehen ihrer B\u00fcrger.<br \/>\n&#8211; <strong>St\u00e4dtebaulicher Vertrag<\/strong> (KO f\u00fcr Klinikum Merheim): Der st\u00e4dtebauliche Vertrag zwischen der Stadt K\u00f6ln und der GAG in Merheim sieht einen Investitionskostenzuschuss seitens der GAG zum Bau einer neuen Hubschrauberstation vor, wenn es der Stadt K\u00f6ln gelingt, binnen eines Jahres, bis Mitte 2007, den Hubschrauber aus Merheim abzuziehen. Abgesehen davon, dass sich die Frage stellt, wer mit welchem Recht und welchen Mitteln die Standortsuche derart beeinflussen darf, ist das kein KO-Kriterium, denn wenn die Verlegung nicht erfolgt, w\u00fcrde entweder lediglich der Investitionskostenzuschuss verfallen oder aber die Option greifen, die sich die Stadt offen gehalten hat, den Hubschrauber vor\u00fcbergehend an den Flughafen K\u00f6ln\/Bonn zu verlagern (siehe auch Die bisherigen Hubschrauberstationen in K\u00f6ln Merheim und am Flughafen Porz-Wahn).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadt K\u00f6ln beruft sich zur Begr\u00fcndung des Kalkbergs als einzig m\u00f6glichem Standort auf eine \u201eBewertungsmatrix der gepr\u00fcften Standorte\u201c. 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