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Kalkberg – eine Geschichte der Rücksichtslosigkeit | Kalkberg

Kalkberg – eine Geschichte der Rücksichtslosigkeit

In der Hitze und Trockenheit dieses Sommers staubt der Kalkberg stärker als je zuvor. Dass die Stäube giftig sind (u.a. sind sie mit Arsen und Blei belastet), ist seit langem bekannt. Die BI Kalkberg hatte immer wieder darauf hingewiesen und doch wurde bislang so gut wie nichts gegen ihre Freisetzung unternommen. Nun hat sich der WDR mit eigenen Recherchen der Sache angenommen. Das Ergebnis ist ebenso alarmierend wie skandalös:

Wir weisen in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass am Fuße des kleinen Kalkbergs (auf der anderen Seite der Karlsruher Straße) derzeit eine weitere Baustelle läuft, bei der ebenfalls tief in belastetes Deponiematerial eingegriffen wird, ohne dass irgendwelche Schutzmaßnahmen erkennbar wären (u.a. tragen die Baufahrzeuge das Material bis tief in die umliegenden Wohnstraßen hinein). Fotografien von dieser Baustelle finden Sie hier. Wir fordern die Stadt Köln auf, auch diese Baustelle stillzulegen, bis gewährleistet ist, dass sowohl die Anwohner als auch die Arbeiter vor den belasteten Kalkablagerungen und ihren Verwehungen geschützt werden.

Darüber hinaus fordern wir endlich endgültige Konsequenzen für das gesamte Projekt „Hubschrauberstation auf dem Kalkberg“. Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass erst im Zuge dieses Projekts die ehemalige Chemiedeponie Kalkberg in den Besitz und in die Haftbarkeit der Stadt Köln geriet, dass erst die Bauarbeiten an der Station die Situation dramatisch verschlechterten und dass dies, wie sich mittlerweile herausstellte, gegen besseres Wissen geschah. Mit der gleichen Rücksichtslosigkeit, mit der seinerzeit alle Einwände gegen diese Standortwahl vom Tisch gewischt wurden, geht man nun offenbar bei der Sanierung vor. Wir sagen STOP! UND ZWAR ENDGÜLTIG! für das gesamte Projekt und fordern eine umfängliche und schonungslose Untersuchung der Vorgänge von der ersten, absurden Standortwahl über den zweifelhaften Ankauf zugunsten einer privaten Eigentümergesellschaft unter Beteiligung der Stadtsparkasse bis hin zur riskanten Sanierung der Halde.