Aufklärung

Rettungshubschrauber auf dem Kalkberg – Die Geschichte einer fixen Idee

Was ist eine Basisstation für Rettungshubschrauber?
Eine Basisstation für Rettungshubschrauber ist kein einfacher Hubschrauberlandeplatz, sondern eine Art Hubschrauberflughafen. Es ist nicht der Ort, an den die Rettungshubschrauber Kranke und Verletzte bringen, damit sie von da aus in die Krankenhäuser gebracht werden (denn das wäre viel zu langwierig), sondern es ist der Ort, an den die Hubschrauber nach einem Einsatz zurückfliegen, um dort auf den nächsten Einsatz zu warten. Eine Basisstation hält deshalb, neben dem eigentlichen Start- und Landeplatz und einem Hangar, auch eine Befüllungsstelle für Flugbenzin sowie Sozialräume für das Personal bereit.

Rettungshubschrauber und Transporthubschrauber im Rheinland: Christoph 3 und Christoph Rheinland
Die Bewohner der Köln-Bonner Bucht kennen ihn seit langem: Den Rettungshubschrauber Christoph 3. Seit Jahrzehnten sind er und seine Vorgänger im Einsatz, um Kranken und Verletzten im Rheinland zwischen Bonn und Düsseldorf schnelle Hilfe zu bringen. Haupteinsatzgebiet der Hubschrauber sind dabei weniger die Stadtzentren mit ihren für die Hubschrauber schwer erreichbaren Zielen einerseits und ihrem dichten Netz aus Rettungsstationen und Krankenhäusern andererseits, als vielmehr die Stadtrandbereiche und ländlichen Einzugsgebiete. Christoph 3, ein Hubschrauber der Bundespolizei, fliegt derzeit im Schnitt ca.5 Einsätze täglich bei steigender Tendenz. Weniger bekannt als Christoph 3, weil seltener im Einsatz, ist der ADAC-Hubschrauber Christoph Rheinland, der für Patiententransporte zwischen Krankenhäusern zuständig ist, im Wesentlichen über lange Distanzen (z.B. von München nach Köln), jedoch auch als Vertretung für Christoph 3 eingesetzt wird. Christoph Rheinland absolvierte in 2011 im Schnitt 2,2 Einsätze täglich. In 2011 hatten beide Rettungssysteme zusammen 2376 Einsätze, das entspricht 4752 Flugbewegungen oder 13 Flugbewegungen täglich.

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